FRUCHTWELT BODENSEE
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Internationaler Fruchtgipfel am Bodensee stärkt Zusammenhalt der Branche

Die Fruchtwelt Bodensee lieferte reichhaltige Impulse zu brandaktuellen Themen und hat ihre Funktion als bedeutendste Fachmesse für Obstbauern, Landwirte und Brenner erneut unterstrichen. Mit einem Spitzenniveau von 381 Ausstellern aus 13 Ländern zog die achte Auflage der internationalen Fachmesse 15 900 Besucher (Jahr 2016: 16 900) auf das Messegelände in Friedrichshafen. Unter Beisein des Landwirtschaftsministers Peter Hauk stärkten die 38. Bodensee-Obstbautage in wirtschaftlich unruhiger Lage mit Vorträgen und Diskussionen den Zusammenhalt der Obstbaubranche. Die Fruchtwelt Bodensee hat sich zudem als bedeutender Treffpunkt für Brenner im deutschsprachigen Raum erwiesen, das ausgewogene Vortragsprogramm sowie der Internationale Brennertag am Messe-Sonntag haben großen Anklang gefunden.


Klaus Wellmann, Geschäftsführer der Messe Friedrichshafen, zieht nach drei Messetagen eine positive Bilanz: "Die Stärke der Fruchtwelt Bodensee liegt in der Mischung aus der hohen fachlichen Kompetenz des Rahmenprogrammes mit einem hochwertigen und spezialisierten Produktangebot der Aussteller. Trotz schwieriger wirtschaftlicher Lage haben viele Obstbauern hier den Austausch gesucht, um Lösungen für sich zu finden und positiv in die Zukunft zu schauen." Projektleiterin Petra Rathgeber betont: "Neben der Suche nach Lösungen für witterungsbedingte Einflüsse, kommt dem Aufbau eines weiteren Standbeines immer größere Bedeutung zu. Deswegen haben wir in diesem Jahr einen Fokus auf den Betriebszweig ‚Urlaub auf dem Bauernhof‘ gelegt sowie mit der Sonderfläche ‚Mein Hofladen‘ verstärkte Aufmerksamkeit auf die Direktvermarktung gerichtet. Beide Themenfelder kamen gut an und wir wollen diese in den kommenden Jahren weiter ausbauen."


Auch Eugen Setz, Geschäftsführer der Obst vom Bodensee Marketinggesellschaft, zeigt sich zufrieden: "Die Fruchtwelt Bodensee ist in Europa angekommen: Zu unserem Kommunikationsstand kamen zahlreiche Besucher aus dem europäischen Ausland, darunter Vertreter aus Südtirol, Luxemburg und der Schweiz. Die Gespräche haben gezeigt, dass die Qualität der Aussteller im Bereich Dienstleistungen und Technik als sehr hoch angesehen wird und die Messe als herausragend gilt. Es ist uns gelungen, die Vorteile des genossenschaftlichen Vermarktungsgedanken ins Bewusstsein zu rücken: Die Gemeinschaft ist die bessere Form, um eine gute wirtschaftliche Entwicklung im Obstbau voran zu treiben."


Dr. Manfred Büchele, Geschäftsführer Kompetenzzentrum Obstbau-Bodensee betont: "Die Fruchtwelt Bodensee ist eine feine, interessante Messe, hier bekommt man Produktionsmittel in konzentrierter Form. Es war sehr erfreulich zu hören, dass das Land den Landwirten unter die Arme greift, was sicher auch zum positiven Verlauf der Messe beigetragen hat. Am Stand hatten wir guten Besuch, die Stimmung war verhalten positiv. Wissenschaftlich gesehen wächst das Bewusstsein, dass man rund um den See die gleichen Herausforderungen hat und praxisbezogene Projekte gemeinsam und grenzüberschreitend angehen muss."



Stimmen weiterer Aussteller

Bert Voskuilen, Ansprechpartner Verkauf bei Hillebrand B.V. Baumschule, Niederlande: "Unsere Erwartungen haben sich alle bestätigt. Wir konnten gute Kontakte knüpfen und haben Nachfragen für diese und auch für die nächste Saison erhalten. Die Messe war durchweg positiv für uns. Für uns bietet die Fruchtwelt Bodensee eine Möglichkeit zur direkten Werbung. Man kennt die Leute, man kann sich austauschen und alles ist sehr persönlich." Emil Walser, Kundenberater Waldis Swiss aus der Schweiz konnte viele seiner Landsleute antreffen und erklärt: "Für uns hat die Fruchtwelt Bodensee einen hohen Stellenwert und wir sind zufrieden mit dem Verlauf. Sie ist die ideale Plattform für uns, da die Messe genau die Klientel anspricht, die unsere Bewässerungs- und Anbausysteme kauft. Die Kunden kamen gebündelt hier her und es haben sich gute Gespräche ergeben." Im Bereich ‚Mein Hofladen‘ zeigte sich Ester Payer, Vertriebsmitarbeitern von Stüwer Automaten, begeistert: "Wir sind alle super happy und vom Interesse der Kunden und Besucher überwältigt. In diesem Jahr waren wir zum ersten Mal bei der Fruchtwelt Bodensee mit dabei, sind sehr zufrieden und werden auf jeden Fall wieder kommen."


Positiv gestimmt ist Claudia Metzler, Vorsitzende des Verbandes der Klein- und Obstbrenner Südwürttemberg/Hohenzollern: "Die Fruchtwelt Bodensee ist ein wahrer Brennertreff im deutschsprachigen Raum. Händler und Hersteller aller führenden Marken im Brennereibereich sind hier vertreten, was auch Besucher mit weiterem Anfahrtsweg anzieht. Unser Stand war gut besucht und wir konnten viele neue Kontakte knüpfen. Angenehm überrascht hat uns der gute Besuch unserer Seminare und Vorträge."


Der nächste internationale Fachgipfel für Obstbauern, Landwirte und Brenner am Bodensee findet vom 14. bis 16. Februar 2020 in Friedrichshafen statt.